Versteck

Fiktive Predigt

Ich vermute, B war mit seinem "nur über meine L" (mit dem Spanier) so streng, weil "es" Cliquenbildung und Ambitionen zur Spaltung begünstigt.

Joh. 12, 24: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und stirbt, bleibt es allein; wenn es aber stirbt, bringt es viel Frucht. $12/25$ Wer sein Leben liebt, wird es verlieren; und wer sein Leben in dieser Welt hasst, wird es zum ewigen Leben bewahren. $12/26$ Wenn mir jemand dient, so folge er mir nach; und wo ich bin, da wird auch mein Diener sein. Wenn mir jemand dient, so wird der Vater ihn ehren. $12/27$ Jetzt ist meine Seele bestürzt. Und was soll ich sagen? Vater, rette mich aus dieser Stunde? Doch darum bin ich in diese Stunde gekommen. $12/28$ Vater, verherrliche deinen Namen! Da kam eine Stimme aus dem Himmel: Ich habe [ihn] verherrlicht und werde [ihn] auch wieder verherrlichen. $12/29$ Die Volksmenge nun, die dastand und zuhörte, sagte, es habe gedonnert; andere sagten: Ein Engel hat mit ihm geredet. $12/30$ Jesus antwortete und sprach: Nicht um meinetwillen ist diese Stimme geschehen, sondern um euretwillen. $12/31$ Jetzt ist das Gericht dieser Welt; jetzt wird der Fürst dieser Welt hinausgeworfen werden.

Du, Christ, bist jetzt das Weizenkorn. Wenn du nicht sterben willst, dümpelst du so dahin. Wenn das Weizenkorn nicht stirbt, sondern sein Leben zu erhalten sucht, verdient es genug Geld, hat sein Auskommen, bleibt unzufrieden, bringt keine Frucht und wird nicht richtig erwachsen.
Wenn es aber stirbt, dann bringt es viel Frucht. Das sterbende Weizenkorn evangelisiert auf der Straße und leidet Verfolgung, vielleicht.
((Die Missionare damals in Herrnhut lernten eine Sprache, um ins Ausland zu gehen. Man könnte sagen, dass die meisten guten Missionare der Welt das Ausland aufgesucht haben, aber nicht nur auf Probe, sondern für immer. Die Missionare hatten eine One-Way-Fahrkarte, ein One-Way-Ticket. Sie wussten gar nicht, ob sie das überleben würden!))
Derek Prince lehrte sinngemäß, dass jeder, der wirklich Christ sein will, zu allererst Jesus gehört; und dann – dem Glauben an Jesus untergeordnet – einer Nationalität oder Sprache angehörig ist. Gutes Beispiel, warum Derek Prince das betont hat: Im xyz3b waren die Christen zuerst Deutsche und dann Christen; zuerst Deutsche, beinahe wie eine bequeme Masse. Das hat ein erwachsenes Christentum geschwächt. Die Christen konnten dem Staatsgefüge nichts entgegensetzen, nichts entgegenhalten! Der Fürbitter Rees Howells musste beten.


D., warum bist du hier? Warum bist du in Deutschland? Bist du hierher gekommen, um Deutsch zu lernen? Oder eher, um Bulgarisch zu sprechen, viel Geld zu verdienen und um etwas zu essen zu haben? Und das war's? Lies Mat. 6, 33.
Ich denke, dass du hier in Deutschland bist, um mehr zu machen und um dein Leben Jesus hinzugeben. Ganz wie ein Weizenkorn, das in die Erde gesetzt wird. Dazu musst du Deutsch lernen.
Wenn du, D., hier in Deutschland lebst, erwachsen werden und weiterkommen willst, dann solltest du Deutsch lernen und irgendwann einmal besser Deutsch sprechen. Das ist ein gut gangbarer Weg, um Jünger, Missionar und Apostel hier in Deutschland zu werden. Du bist zuallererst Christ in Deutschland, dann erst bist du Bulgare. Geh unter die Deutschen und sag ihnen: "Jesus liebt dich." Wenn du nicht unter Deutsche gehst, bleibst du in deiner Clique. Unreif ist das.
SV, ihr seid zuallererst Christen in Deutschland, und dem untergeordnet könnt ihr Spanisch sprechen. Wenn ihr euch nicht sprachlich mischt, bleibt ihr immer Cliquen, weil’s so bequem ist! Das aber halte ich für unreif und ist wohl höchst ungesund für uns als Josua-Kirche.
Da. ist Christ, David sagte mir am 24. 2., er sei Missionar in Deutschland, spricht hier Deutsch und predigt Deutsch. Dann erst ist er Engländer. Da. spricht hier Deutsch, wenn er predigt. Das ist eine Haltung, die ich gut finde!